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<pre>Da auch die Torjäger „on fire“ sind, wäre es beinahe grotesk, würden sie gegen den FCA, der in Summe bereits 18 Gegentore hinnehmen musste, nicht treffen.  <p> Gleichwohl sind die Königsblauen bislang hervorragend damit gefahren, sich selbst von der großartigen tabellarischen Momentaufnahme nicht den klaren Blick vernebeln zu lassen: Entsprechend schonungslos wurde von den Verantwortlichen daher auch der dürftige Kick gegen die Hauptstädter analysiert.  <p>  Dabei ist die erste Auswärtspleite dieser Saison nur die Fortsetzung einer mittlerweile fast chronischen Auswärtsschwäche — bereits in der letzten Saison war die Eintracht mit nur 12 Punkten die schlechteste Mannschaft auf fremdem Platz. <p> So ist mit Sicherheit in Ingolstadt nichts zu holen. Denn die Schanzer wissen, im Gegensatz zu dem „Möchte-gern-Champions-League“-Teilnehmer aus Leverkusen, wie Abstiegskampf funktioniert – das haben sie am vergangenen Spieltag bei RB Leipzig eindrucksvoll demonstriert. <p>  Es ist freilich noch ein wenig früh, um in der Domstadt den (Abstiegs-) Teufel an die Wand zu malen. Augsburg konnte hingegen mit dem Unentschieden gegen die Gladbacher zuletzt erstmals anschreiben und geht zuversichtlich in das Duell mit den „Geißböcken“.  </pre>


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<pre>Sechs Punkte liegen die Münchener in der Tabelle momentan vor den „Rasenballern“. Und drei Partien sind in der Bundesliga bis zur Winterpause noch ausständig.  <p> Somit haftet der Tatsache wohl vielmehr ein ziemlich zufälliger Charakter an, dass es auswärts derzeit eben ganz einfach etwas besser flutscht: So spielten den Hessen jüngst auch beim HSV die daheim so oft vermissten glücklichen Umstände in die Karten.  <p>  Ohnehin sehen die Wettfreunde die Gefahr, dass die diesbezüglich unerfahrene Mannschaft von Ralph Hasenhüttl ob der aktuellen Dauerbeanspruchung irgendwann den Überblick verliert — in der Allianz Arena steht immerhin bereits das vierte Spitzenspiel innerhalb von nur zwei Wochen auf dem Programm. <p> Vorne, kritisiert Youngster Jann-Fiete Arp, müsse in den verbleibenden Partien vor Weihnachten jedoch deutlich mehr kommen. „Dass wir jetzt als Mannschaft zum zweiten Mal nacheinander kein Tor geschossen haben, stört mich“, sagt der 17-Jährige. <p>  Retten, was zu retten ist. Die Frankfurter Eintracht muss zusehen, dass sie in den verbleibenden vier Spieltagen der Bundesliga nicht noch alles verspielt, was sie sich in den vergangenen Monaten mühevoll aufgebaut hat.  </pre> 


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<pre> Obwohl die Elf vom Niederrhein mit dem FCA in dieser Saison Erfreuliches verbindet (der Hinspiel-Erfolg gab den Anstoß zur famosen Aufholjagd unter Favre-Nachfolger Schubert), sind die Fuggerstädter keinesfalls als Lieblingsgegner der Fohlen zu bezeichnen. Im Gegenteil: Seit dem Augsburger Bundesliga-Aufstieg 2011 verlor Gladbach nur gegen Dortmund häufiger.  <p> Sportvorstand Fredi Bobic will der Mannschaft deshalb keinen Vorwuf machen: „Es ist ärgerlich, wenn man immer von ordentlichen Spielen redet und keine Punkte mitnimmt. Die Jungs reißen sich den Hintern auf und setzen alles dagegen“.  <p>  Video: Leverkusen-Keeper Bernd Leno sah im Remis gegen die Bayern einen „glücklichen“ Punkt. (Quelle: YouTube/GetBigShowTV) <p>  Beim nunmehrigen direkten Aufeinandertreffen wollen beide Teams wieder auf die Siegerstraße zurückkehren. <p>  Auch gegen diese etwas kleineren Brocken war es aber gleichwohl keine Selbstverständlichkeit, wie souverän die Truppe von Manuel Baum etwa im Berliner Olympiastadion zu Werke ging — die zuvor noch zwei Mal siegreiche Alte Dame wurde über weite Strecken fast nach Belieben dominiert.  </pre>


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<pre> Damit ihm dies besser gelingt als seinem Vorgänger Armin Veh, hat auch die Eintracht auf dem Transfermarkt zugeschlagen — dies aber natürlich mit deutlich begrenzteren Mitteln wie die Schalker.  <p> Das belegen auch die Zahlen. Werder Bremen spielte eine starke zweite Halbzeit, gab in dieser sogar mehr Torschüsse ab als der FC Bayern (8:5) und lief 3,4 Kilometer mehr als der Tabellenführer. Allerdings reichte es nur zum Anschlusstreffer.   <p> Gegen den FC Köln gelang nämlich nicht nur die Revanche für das 0:1 im Hinspiel, auch blieb die Schubert-Elf zum ersten Mal seit Spieltag 12 ohne einen Gegentreffer. <p>  Vor zwei Wochen hatte die Mannschaft von Niko Kovac ihren bisherigen Form-Höhepunkt erreicht. Obwohl die SGE gegen RB Leipzig bereits früh in Rückstand geriet, ließ sie sich davon nicht aus der Ruhe bringen, drehte das Spiel binnen fünf Minuten und sprang damit auf Tabellenplatz 3.  <p> In einigen Fällen verbot es sich dann aber dennoch, lediglich von fehlendem Schlachtenglück zu sprechen: Insbesondere in der heimischen HDI-Arena wurden zuletzt gleich mehrere Pflichtübungen gegen notorisch schwächelnde Gäste (Wolfsburg, Augsburg) fahrlässig in den Sand gesetzt.  </pre>


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<pre> Die merkliche Auswärtsschwäche und der Fakt, dass RB noch nie in Frankfurt gewonnen hat, hinterlassen allerdings einige Fragezeichen.  <p> Mit Jürgen Kramny, der von der zweiten Mannschaft zunächst als Interims-, dann als Dauerlösung geholt wurde, hat sich vor allem die Defensive des VfB gesteigert. Gab es in den ersten 13 Spielen noch mehr als bemerkenswerte 31 Gegentreffer, waren es seitdem lediglich acht, davon die Hälfte bei der 1:4-Klatsche in Dortmund beim Kramny-Debüt.  <p>  Wen wundert’s? Immerhin stehen sich der 15. (HSV) und der 17. (Werder) des Klassements am frühen Samstagabend einmal mehr als potenzielle Abstiegskandidaten gegenüber. <p>  Immerhin kann sich der HSV jedoch noch glücklich schätzen, dass sich derzeit zumindest keiner der beiden Keeper mit einem Vereinswechsel beschäftigt — den dafür der eigentlich im defensiven Mittelfeld dringend benötigte Walace mit umso größerer Vehemenz zu forcieren versucht.  <p> Bei der Suche nach dem verloren gegangenen Gleichgewicht werden den Schwarz-Gelben gleichwohl keine derartigen äußeren Impulse behilflich sein — hier bleibt es bis auf weiteres auch weiterhin dem holländischen Trainer vorbehalten, die Mannschaftsteile wieder „irgendwie“ besser auszutarieren.  </pre>


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